Wäschetrockner

Wäschetrockner Test & Vergleich

Was ist ein Wäschetrockner?

Ein Wäschetrockner ist ein Gerät mit einer Trommel, wie eine Waschmaschine. Dorthinein gibt man die feuchte Wäsche nach dem Waschen und schaltet ihn ein. Ist er fertig, ist die Wäsche nach der Einstellung des Trockners trocken und kann entnommen werden. Mit einem Wäschetrockner ist man unabhängig vom Wetter draußen und unabhängig von einer Wäscheleine oder Wäschespinne.

Wie funktioniert ein Wäschetrockner?

Wie der Wäschetrockner funktioniert ist abhängig von der Bauart. Es gibt Kondens-, Abluft- und Wärmepumpentrockner. Der Kondenstrockner war lange das häufigste im privaten Haushalt anzutreffende Trocknermodell. Bei einem Kondenstrockner gelangt die heiße, feuchte Luft in den Kondensator. Im Kondensator kühlt sie ab, dadurch wird die Feuchtigkeit zu Wasser und kann separat aus dem Trockner entfernt werden. Der Ablufttrockner gibt die feuchte Luft an seine Umgebung ab. Ein Wärmepumpentrockner ist der modernste, aber langsamste Trockner. Dieser Trockner gibt heiße, trockene Luft zur feuchten Wäsche. Die trockene Luft nimmt die Feuchtigkeit der Wäsche auf. Die Feuchtigkeit wird dann an die Wärmepumpe abgegeben. Die Wärmepumpe kühlt die Luft ab, wobei sie die Feuchtigkeit abgibt, welche in einem Behälter gesammelt wird. Die Luft wird wieder erhitzt, zum Teil mit gespeicherten Energie und wieder in den Trommel mit der Wäsche geleitet.

Anwendungsbereiche eines Wäschetrockners:

Ein Wäschetrockner wird verwendet, um frisch gewaschene Wäsche zu trocknen oder getragene Wäschestücke aufzufrischen. Ein Wäschetrockner ist hervorragend geeignet, Wäsche zu trocknen, wenn man keinen Platz oder keine Zeit hat, die feuchte Wäsche zum Trocknen aufzuhängen. Hängt die Wäsche draußen, ist das Trockenergebnis abhängig vom Wetter. Trocknet man die Wäsche in der Wohnung, erhöht sich die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung und die Schimmelgefahr steigt an.

Wer braucht einen Wäschetrockner?

Jeder, der Wäsche wäscht, kann theoretisch einen Wäschetrockner gebrauchen. Wer Kinder hat, profitiert bei einem Wäschetrockner von dem Tempo, mit welchem die Wäsche wieder trocken ist. Wer einen Wäschetrockner benutzt muss weniger Wäsche bügeln. Der Wäschetrockner spart Zeit und Platz.

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Zuletzt aktualisiert am 22. Februar 2021 um 12:19 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Welche Arten von Wäschetrocknern gibt es ?

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Wäschetrocknern. Es gibt den Kondenstrockner, welcher die heiße, feuchte Luft in einen Kondensator bringt, wo sie abkühlt und dabei die Feuchtigkeit abgibt. Der Ablufttrockner benötigt eine Öffnung nach draußen, da er die feuchte Luft an die Umgebung abgibt. Der Wärmepumpentrockner bringt heiße, trockene Luft zur feuchten Wäsche, die trockne Luft nimmt die Feuchtigkeit auf. Dann kommt die Luft zur Wärmepumpe, wo sie abkühlt, dadurch die Feuchtigkeit abgibt und dann wieder erhitzt wird, um wieder zur feuchten Wäsche zu kommen.

Einsatzgebiet des Wäschetrockners:

Ein Wäschetrockner kann überall da eingesetzt werden, wo Wäsche gewaschen wird. Dabei beschränkt sich das Einsatzgebiet nicht auf den privaten Haushalt, auch in gewerblichen Betrieben, wie Hotels, Krankenhäusern, Waschsalons und vielen mehr wird ein Wäschetrockner gerne genutzt.

Anforderungen an ein guten Wäschetrockner:

Der Wäschetrockner sollte von dem Fassungsvermögen her zu der Waschmaschine passen. Dabei muss beachtet werden, dass die Angaben für die Waschmaschine sich auf trockene Wäsche beziehen und die für den Trockner auf schwerere feuchte Wäsche. Fasst die Waschmaschine also beispielsweise sechs Kilogramm, sollte der Trockner acht oder neun Kilogramm aufnehmen können. Der Arbeitsplatz des Trockners bestimmt mit über das Modell. In einen fensterlosen Kellerraum kann man keinen Ablufttrockner stellen. Der Trockner sollte möglichst wenig Strom verbrauchen. Steht der Trockner nicht im Keller, ist der Geräuschpegel, welcher bei der Arbeit entsteht ebenfalls wichtig.

Vorteile & Nachteile eines Wäschetrockners:

Vorteile:
– trocknet oft schneller als draussen
– unabhängig vom Wetter
– kann im Gegensatz zur Wäschespinne in der Wohnung stehen
– trocknet die Wäsche schonend

Nachteile:
– benötigt Energie

Worauf muss ich beim Kauf eines Wäschetrockners achten?

Es ist wichtig, wo der Trockner stehen soll. Ein Ablufttrockner hat einen Schlauch, der aus dem Fenster hängen muss oder an ein Abluftsystem angeschlossen werden muss. Dann sollte das Fassungsvermögen des Trockners zum Fassungsvermögen der Waschmaschine passen. Bei der Waschmaschine bezieht sich die Mengenangabe auf trockene Wäsche und beim Trockner beziehen sich die Angaben auf nasse Wäsche. Dies bedeutet, wenn die Waschmaschine sechs Kilogramm fasst, sollte der Trockner acht bis neun Kilogramm fassen. Das Energielabel verrät, welches Modell sich mit wenig Energie begnügt. Die Geräuschkulisse des arbeitenden Trockners ist ebenfalls wichtig, vor allem wenn der Trockner in der Wohnung steht. Welche Programme benötigt man? Das ist etwas individuell, je nachdem welche Wäsche anfällt. Wird ein Programm für Wolle, Daunen oder Pflegeleichtes benötigt? Gibt es Sensoren, welche erkennen, wie feucht die Wäsche noch ist? Ein solcher Sensor spart Energie und verhindert das Übertrocknen der Wäsche. Dazu gibt es noch einige Ausstattungsdetails, welche eher in den Sektor Luxus fallen, wie eine Innenraumbeleuchtung, ein Signal bei Programmende oder eine Startzeitvorwahl.

Neuerungen im Bereich Wäschetrockner:

Der Wärmepumpentrockner ist der Trockner der Zukunft. Er kann überall aufgestellt werden. Er gibt keine Wärme an die Umgebung ab, ein unschlagbarer Vorteil im Sommer, besonders wenn der Trockner in der Wohnung steht. In einem modernen Zuhause, kann ein Wärmepumpentrockner an das im Haus integrierte Heizsystem angeschlossen werden. Durch die Arbeitsweise ist dieses Modell besonders energiesparend. Die neusten Modelle können bereits über App per Smartphone oder Tablet bedient werden.

Welche Hersteller von Wäschetrocknern gibt es?

Es gibt viele Hersteller von Trocknern, zu den bekannteren gehören: AEG, Amica, Bauknecht, Beko, Bosch, Gorenje, LG, Miele, Samsung oder Siemens

Kurzinformation zu führenden Herstellern von Wäschetrocknern:

Amica
Amica hat seinen Hauptsitz im polnischen Wronski. Dort startete das Unternehmen 1949 mit seiner Arbeit. Amica bietet alles, was die tägliche Hausarbeit erleichtert und dies zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

AEG
Diese Geschichte beginnt bereits 1883, damals unter dem Namen deutsche Edison-Gesellschaft. Wenige Jahre später wurde daraus die allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft, kurz AEG. Bis 1982 war es eine Erfolgsgeschichte, dann kam die Insolvenz. 1985 übernahm die Daimler-Benz AG AEG. 1996 wurde AEG aufgelöst, Lizenzen gingen noch an Electrolux und andere Firmen.

Bosch
Robert Bosch gründet die GmbH mit seinem Namen 1886. Daraus entwickelte sich ein weltweit tätiger Mischkonzern mit über 400.000 Mitarbeitern. Der Hauptsitz ist in Stuttgart.

Beko
In neu-Isenburg findet man die Beko Deutschland GmbH. Sie gehört zur türkischen Koc-Holding und vertreibt neben Beko noch Geräte von Bloomberg und Arcelik.

Bauknecht
Bauknecht war führend in der Herstellung von Haushaltsgeräten, nachdem es 1919 von Gottlob Bauknecht gegründet wurde. Seit 1989 gehört Bauknecht zu Whirlpool. Bis Ende 2012 wurden in drei deutschen Werken Kühlgeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Trockner gefertigt.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Wäschetrockner am Besten?

Es gibt Vorteile beim Onlinekauf und beim Einkauf vor Ort. Im Internet hat der Käufer zugriff auf ein enorm großes Warenangebot. Er ist weder an den Ort des Verkäufers noch an dessen Öffnungszeiten gebunden. Im Internet gibt es kein Gedränge und man muss nirgends anstehen, auch an der Kasse nicht. Um verschiedene Angebot einzuholen muss man nicht von einem Geschäft zum Nächsten wandern. Man kann viele Preise und Angebote einholen und so beim Einkaufen Geld sparen. Der Kauf im Internet hat genauso Nachteile. Alle benötigten Informationen muss sich der Kunde selber besorgen. Es kann Probleme, wie einen Mindestbestellwert geben. Im Geschäft vor Ort bekommt man, wenn gewünscht eine ausführliche Beratung. Passt etwas mit dem Einkauf nicht, kann man den Einkauf ins Geschäft zurückbringen, ohne dass man sich um eine Verpackung fürs Verschicken kümmern muss. Im Geschäft kann man sich den gewünschten Artikel genau ansehen und besser beurteilen, ob es so ist wie gewünscht. Dafür ist ein Preisvergleich schwierig und man muss sich an die Öffnungszeiten des Geschäftes halten. Natürlich hat man den Weg zum Geschäft, aber auch das tolle Einkaufserlebnis.

Wissenswertes & Ratgeber zum Wäschetrockner:

Kaum zu glauben, aber M. Pochon aus Frankreich hat bereits um 1800 den ersten, damals manuell betriebenen Wäschetrockner erfunden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam der erste elektronische Wäschetrockner auf den Markt. Brooks Stevens, ein Industriedesigner brachte in den 40er Jahren den ersten Trockner mir Glasfenster auf den Markt. Miele entwickelte den ersten europäischen Trockner 1958. Das Grundprinzip des Wäschetrockners hat sich bis heute nicht geändert, nur das Design und zusätzliche Funktionen wurden geändert.

Preise: wie viel kosten Wäschetrockner?

Je nach Ausstattung, Energieverbrauch und Fassungsvermögen ist der Preis unterschiedlich. Ein günstiges Modell gibt es bereits ab 200,- Euro und für ein Modell mit allem Pipapo kann einen Preis von um die 800,- Euro erreichen.

Nützliches Zubehör zum Wäschetrockner:

Es gibt Schwingungsdämpfer, welche verhindern, dass die Maschine sich ungewollt vom Platz wegbewegt. Mit einem Zwischenbaurahmen kann man den Trockner auf die Waschmaschine stellen. Mit einem Unterbausockel steht der Trockner höher und ist leichter zu füllen und zu leeren, zusätzlich hat man etwas Stauraum unter dem Gerät. Dufttücher sorgen dafür, dass die getrocknete Wäsche angenehm riecht und Farbfangtücher verhindern Verfärbungen der Wäsche. Interessant sind Trockenbälle, welche mit der Wäsche in die Trommel kommen. Durch ihre Bewegung verringern sie die Trockenzeit um bis zu 25 Prozent.

Alternativen zum Wäschetrockner:

Wer die Chance hat, kann seine Wäsche im Garten oder auf dem Balkon auf der Leine trocknen. Hat man einen Dachboden, kann dieser sich für das Trocknen der Wäsche eignen. Hat das Haus eine Waschküche bei der ein Gebläse dafür sorgt, dass die feuchte Luft nach draußen kommt, ist es gut zum Wäsche trocknen.