Nähmaschine

Nähmaschine Test & Vergleich

Eine Nähmaschine für Zuhause

 

Was ist eine Nähmaschine?

Nähmaschinen liegen seit etwas 5 Jahren wieder voll in Trend. Lange Zeit waren Handarbeiten in den Wohnzimmern fast verschwunden, doch immer mehr Menschen möchten sich ihre Kleidung oder zumindest einzelne Kleidungsstücke selber nähen. Besonders viele junge Mütter sind dem Nähhobby verfallen und wollen ihren Sprösslingen etwas Eigenes und Besonderes nähen, was es so nicht zu kaufen gibt. Es verschafft aber auch einfach ein tolles Gefühl, wenn man ein fertiges Nähstück in den Händen hält. Etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen, erfüllt einem mit Freude und Stolz.
Die Freude hält aber nur solange an, wie man nicht ständig an einer Nähmaschine sitzt, bei der immer der Faden reißt; die krumme Stiche näht oder einem anderweitig in den Wahnsinn treibt. Doch welche Nähmaschine lässt sich für mich am besten bedienen?
Wenn man dann gerade als Anfänger vor dem riesigen Angebot der verschiedensten Nähmaschinen steht, kann man sich leicht überfordert fühlen.
Welche Nähmaschine ist denn die Richtige für mich?
Wer in ein Fachgeschäft geht, wird nicht nur die Grundmodelle einer Nähmaschine sehen, sondern auch Overlockmaschinen, Coverlockmaschinen und Stickmaschinen. Hier ist es wichtig zu wissen, welches Modell am Besten zu mir passt und für meine Nähtätigkeiten am Geeignetsten ist.

Wie funktioniert eine Nähmaschine?

Vielleicht kennt man noch die Erzählungen der Großmutter, die ihre Kleidung noch mit der Hand genäht hat. Stich um Stich wurde eine Naht mit der Hand geschaffen. Die Nähmaschine arbeitet im Prinzip ganz genauso und erleichtert das Nähen um ein Vielfaches. Es wird einfacher, gleichmäßiger und ist sehr viel schneller. Die Nähmaschine schafft mit jedem Stich eine Naht. Sie arbeitet im Gegensatz zum Nähen per Hand mit zwei Fäden; mit dem Obergarn und dem Untergarn.
Wenn die Nadel mit dem Oberfaden den Stoff durchsticht, bildet sich eine Schlinge. Von unten wird zugleich der Faden des Untergarns durch die Schlinge gezogen. So entsteht eine sehr stabile und gleichmäßige Naht. Die meisten Nähmaschinen verfügen über viele verschiedene Sticharten. So kann man unterschiedliche Geradestiche, für zum Beispiel Webware, oder Zickzackstiche für dehnbare Stoffe einstellen.

Anwendungsbereiche einer Nähmaschine

Mit der Nähmaschine kann man fast alles nähen. Es hängt natürlich von der Nähmaschine ab, ob sie auch schwere Stoffe wie Jeans oder Leder nähen kann; vorausgesetzt man benutzt auch die passende Nadel für die Stoffart.
Aber eine Nähmaschine sollte in keinem Haushalt fehlen. Wer seine Kleidung oder auch Kissenhüllen, Vorhänge oder sonstige Dekoration nicht selber nähen möchte, möchte vielleicht seine Hosen kürzen oder kleinere Stoffausbesserungen selber ausführen. Dies geht mit einer Nähmaschine schneller und effektiver als es mit der Hand selbst zu nähen.

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  • Einfach zu bedienen : Das Produkt wird mit 4 AA-Batterien oder einem 6-V-Netzteil (alle sind nicht enthalten) betrieben und kann schnell per Knopfdruck an einer flachen Kante angebracht werden. Hinweis: Da es sich um eine Monofilament-Nähmaschine handelt, müssen Sie diese selbst binden, da sonst die Schnur leicht abfällt.
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Zuletzt aktualisiert am 22. Februar 2021 um 11:51 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wer braucht eine Nähmaschine?

Wer nicht für jede Kleinigkeit eine Schneiderei aufsuchen möchte, sollte sich eine Nähmaschine zulegen. Man hat eine Verabredung und merkt, dass die neue Hose viel zu lang ist? Kein Problem, wenn mann eine Nähmaschine zu Hause hat. Die Hosten werden im Nu einfach selbst gekürzt und man muss sich kein anderes Kleidungsstück als Ersatz heraussuchen.
Außerdem ist eine Nähmaschine etwas für jede neu gewordene Mama, die ihrem Nachwuchs eine selbstgenähte Hose oder Ähnliches anziehen möchte. Das Nähen mit der Maschine ist schnell gelernt und kann soviel Freude bringen.

Welche Arten von Nähmaschinen gibt es?

Wie oben schon erwähnt, gibt es viele verschiedene Arten von Nähmaschinen. Als Anfänger sollte man sich erst einmal eine ganz normale, handelsübliche Nähmaschine zulegen. Mit dieser kann man wirklich fast alles nähen. Es kann mit dieser Maschine Webware wie Baumwolle, Leinen oder Musselin genäht werden. Aber auch dehnbare Stoffe wie Jersey oder Sweat können mit einer einfachen Nähmaschine verarbeitet werden. Stoffe können zusammengenäht werden, aber es können auch Ziernähte geschaffen werden. Man kann sie auch dafür nutzen um Applikationen zu nähen oder aber auch ganz kreativ mit ihr zu Nähmalen.
Wer dann das Hobby des Nähens für sich entdeckt hat, merkt relativ schnell, dass er vielleicht mehr möchte. Die Overlockmaschine, die mit 4 großen Garnrollen, den sogenannten Konen und 2 Nadeln arbeitet, eignet sich ganz besonders zur Verarbeitung von dehnbaren Stoffen. Das Nähen funktioniert noch schneller als mit einer einfachen Nähmaschine und die Naht ist dehnbar und sieht wie eine industrielle Naht aus.
Wem die Zierstiche der Nähmaschine nicht ausreichen, kann sich dann noch eine Overlockmaschine zulegen. Mit ihr lassen sich die wundervollsten und stabilsten Ziernähte schaffen.
Und wer das Applizieren für sich entdeckt hat, entscheidet sich vielleicht für eine Stickmaschine, die die wundervollsten Stickereien und Applikationen schaffen kann.
Diese Maschinen sind aber alles Zweitmaschinen und ersetzten nicht die handelsübliche Nähmaschine. Diese sollte daher immer als Erstmaschine angeschafft werden.

Einsatzgebiete der Nähmaschine

Im Prinzip kann die Nähmaschine jede Stoffart nähen. Es gibt eventuelle Einschränkungen bei den unterschiedlichen Modellen. Die besonders günstigen Modelle haben vielleicht Probleme mit schwereren Stoffen wie Jeans oder Leder. Es kann dann auch Probleme geben, wenn mehrere Stofflagen zusammen genäht werden sollen. Aber im Normalfall kann eine gute Nähmaschine alle Stoffarten verarbeiten. Man sollte jedoch darauf achten, dass man auch immer die passende Nadel zur verwendeten Stoffart benutzt. So gibt es besondere Stretchnadeln, Jeansnadeln, Jerseynadeln und so weiter. Zudem gibt es auch unterschiedliche Garne zu kaufen. Auch da sollte das Garn auf die verwendete Stoffart abgestimmt werden.

Anforderungen an eine gute Nähmaschine

Eine gute Nähmaschine sollte mehrere Stofflagen ohne Probleme zusammennähen können. Dementsprechend sollte sich der Nähfuß gut anheben können und unter ihm auch mehrere Stofflagen passen. Sie sollte geräuscharm arbeiten und zumindest die Grundsticharten wie Geradestich und Zickzackstich anbieten.
Wenn ich von vornherein weiß, dass ich oft Ärmel oder Hosenbeine nähe, sollte sie einen Freiarm besitzen. Wenn man keinen festen Nähplatz besitzt und somit die Nähmaschine nach jedem Einsatz wieder verstauen muss, sollte sie transportfähig sein. Das bedeutet, sie sollte zum Einen nicht so schwer sein und zum Anderen einen Tragegriff besitzen.
Ein Naehmaschinen Test sollte vor dem Kauf unbedingt durchgeführt werden. Erst so weiß ich, ob die Maschine auch zu mir passt.

Vorteile und Nachteile einer Nähmaschine

An Vorteilen besitzt die Nähmaschine eine ganze Menge. Sie ist ein praktischer Helfer, der das Nähen erleichtert. Mit Einfädelhilfe, welche viele Maschinen besitzen, ist sogar das Einfädeln des Fadens ein Kinderspiel. Man kann mit einer Nähmaschine zu Hause viele Kleidungsstücke selber reparieren. Hosen und Röcke können selber gekürzt werden und kleine Änderungen können selber vorgenommen werden. Es gibt ein unbeschreibliches Glücksgefühl, wenn man etwas Selbstgefertigtes in den Händen hält.
Als Nachteil sollte vielleicht erwähnt werden, dass Nähen süchtig machen kann. Nicht im Sinne einer Abhängigkeit, aber es macht einfach richtig großen Spaß. Kaum ist ein Projekt beendet, findet man schon ein nächstes tolles Schnittmuster welches man unbedingt ausprobieren möchte. Es passiert relativ schnell, dass man dem Nähen verfällt. Daher sollte man vielleicht auch ein bisschen Platz für sein neues Hobby bereitstellen. Denn zur Nähmaschine gesellen sich schnell die ein oder anderen Stoffe und die benötigen auch Stauraum. Außerdem könnte es passieren, dass man nach einer Nähmaschine noch eine Overlockmaschine haben möchte; dann vielleicht eine Coverlock oder eine Stickmaschine, die in ihrem Bereich noch besser arbeiten. Diese Neuanschaffungen können schnell ins Portemonnaie gehen.

Worauf muss ich beim Kauf einer Nähmaschine achten?

Von Vorteil ist es sicherlich, wenn man einen Händler in der Nähe hat, der auch Maschinen wartet. Nicht jede Marke wird von jedem Händler gewartet. Wenn ich diese zur Reparatur oder Wartung jedes mal einschicken muss, entstehen für mich zusätzliche Kosten. Das sollte auf jeden Fall in die Vorüberlegung mit einbezogen werden.
Außerdem sollte das Gerät über eine Garantie verfügen. Auch hier muss aufgepasst werden, denn Garantie ist nicht gleich Garantie. Daher sollte man sich vorab informieren welche Teile der Maschine in der Garantie mit enthalten sind.
Zudem sollte man sich im Vorhinein schon Gedanken darüber machen, wieviel Geld man ausgeben möchte. Es ist gewiss ein wenig schwierig bei dem Beginn eines neues Hobbys schon zu wissen, ob es sich lohnt ein bisschen mehr auszugeben oder ob die neue Nähmaschine doch mehr Zeit im Stauraum als im Gebrauch verbringt. Allerdings berichten viele Hobbynäher und Hobbynäherinnen, dass sie sich ärgern zu Beginn am falschen Ende gesparrt zu haben. Mit dem Fortschreiten der Nähfähigkeit bemerkt man vielleicht doch, dass man einen verstellbaren Obertransporteur gebraucht hätte oder man doch auch gerne ein paar mehr Sticharten zum Aussuchen hätte.
Es macht sicherlich auch Sinn die Maschine vorab beim Händler zu testen. So kann man sich am Besten ein Bild darüber machen, mit welcher Nähmaschine einem das Nähen am Besten gefällt.

Neuerungen im Bereich von Nähmaschinen

Die wahrscheinlich größten Neuerungen im Bereich von Nähmaschinen sind die computergesteuerten Maschinen. Hier werden Stichart und Stichlänge nicht mehr mit einem Rädchen manuell eingestellt, sondern per Touchscreen direkt auf dem Display der Nähmaschine ausgesucht. Das ist sehr praktisch und sieht auch noch super aus.

Welche Hersteller von Nähmaschinen gibt es?

Es gibt sehr viel verschiedene Hersteller von Nähmaschinen. Die Bekanntesten sind wohl Singer, Pfaff, Husqvarna Viking, Brother, Bernina, Janome, Babylock, Juki, Gritzner, Laurastar und W6.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern von Nähmaschinen

Die führenden Hersteller sind noch immer Singer, Pfaff, Brother, Gritzner, Bernina und W6. Singer bietet seine Maschinen sogar in einem deutschen bekannten Discounter an.
Welcher Hersteller für einen selbst am Besten geeignet ist, findet man am Einfachsten durch das Ausprobieren von verschiedenen Maschinen aus.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Nähmaschine am Besten?

Es sprechen sicherlich viele Punkte für den Fachhandel. Hier wird man gut beraten und kann die verschiedenen Modelle der Nähmaschinen auch ausprobieren. Zudem weiß man dann immer ganz genau, dass man einen Ansprechpartner bei Problemen mit der Maschine hat. Gerade am Anfang ist es manchmal schwer einzuschätzen warum die Maschine nicht das macht, was man von ihr möchte; vielleicht wurde nur falsch eingefädelt, oder die Spule nicht richtig eingesetzt. Solche Kleinigkeiten sieht der Händler sofort und man muss die Maschine nicht wegen unnötiger Dinge einschicken.
Das Internet hat natürlich den Vorteil, dass man in Ruhe die verschiedenen Modelle und Preise miteinander vergleichen kann. Meistens kann man hier die besten Schnäppchen machen. Wenn ich auf Nähmaschinen Testseiten belesen bin und ganz genau weiß, was ich möchte, bietet sich der Onlinehandel auf alle Fälle an. Das ist auch der Fall, wenn mein Händler von nebenan nicht mein gewünschtes Modell führt.

Wissenswertes und Ratgeber zu Nähmaschinen

Die erste funktionsfähige Nähmaschine wurde 1790 in England für Schumacher hergestellt. Erst im Jahr 1851 wurden Nähmaschinen fabrikmäßig durch die Traditionsfirma Singer gebaut. Darauf folgten weitere Hersteller.
Gute Nähmaschinen kann man bereits ab 100 Euro erwerben. Wer eine computergesteuerte Maschine möchte, muss mindestens 250 Euro dafür ausgeben. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Besonders die speziellen Maschinen wie Overlock, Coverlock und Stickmaschine sind teurer und man kann dafür sehr viel Geld lassen. So kann eine Maschine auch gerne mehrere Tausend Euro kosten. Ob man so etwas wirklich benötigt, wenn sie nur dem Hobbygebrauch dient; muss sich jeder selber beantworten.

Nützliches Zubehör zu Nähmaschinen

Das nützlichste Zubehör sind sicherlich die Nadeln für die Maschine und das Garn. Garn gibt es in allen möglichen Stärken und Farben, sodass es immer möglich ist, das passende Garn zum Stoff zu finden. Auch bezüglich der Nähnadeln lohnt es sich sein Sortiment zu erweitern. Stumpfe Nadeln nähen nicht mehr richtig und ab und zu kann es auch passieren, dass eine Nadel abbricht und sie erneuert werden muss. Es ist daher immer praktisch ein gutes Sortiment an verschiedenen Nadeln zu Hause zu haben.
Zudem sollte man noch einen Nahttrenner, einen kleinen Schraubenzieher und auch Feinmaschinenöl griffbereit haben. Es ist außerdem von Vorteil verschiedene Nähfüße zu besitzen. Außer dem Universalnähfuß, der bereits mit der Maschine zusammen geliefert wird, gibt es spezielle Füße für Reißverschlüsse, Geradestiche, Kordeln oder Overlocknähte, um nur Einige zu nennen.

Alternativen zu Nähmaschinen

Es werden auch Handnähmaschinen verkauft, die man quasi mit einer Hand bedient und die Ähnlichkeiten mit einem Heftgerät haben. Diese nehmen zwar nicht so viel Platz weg, sind aber nicht wirklich eine Alternative zu einer handelsüblichen Nähmaschine. Um eine kleine aufgerissene Naht zu schließen, reicht diese aber allemal.
Wer aber eigene Kleidungsstücke selber nähen möchte, sollte sich unbedingt eine richtige Nähmaschine zulegen.